Reisejournal
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23.09 Victoria Falls Hotel

Das Umsteigen ins Johannisburg hat super geklappt, unsere Koffer gingen direkt nach Zimbabwe durch. Am Flughafen von Zimbabwe werden wir mit einem Begrüßungstanz empfangen. Victoria Falls Airport Sehr schön. Nach den US$ 30 pro Person für das Einreisevisum werden wir auch direkt von Afrotours in Empfang genommen und zum Hotel gefahren. Unterwegs sehen wir viele Einheimische am Straßenrand sitzen. Alles sehr erbärmlich, warum sitzen die da? Flughafen und Hotelanlage(n) sind von Security-Leuten abgeschirmt. So richtig sicher fühlt man sich bei deren Präsenz allerdings nicht. Das Hotel (Victoria Falls Hotel) ist eine Wucht! Blick vom Hotel auf die Victoria Fälle Einziges Problem: wem gibt man wie viel Trinkgeld? Man kann ja keinen Raum betreten oder sich irgendwo hinsetzen, ohne dass einem der Stuhl zurecht gerückt wird oder man gefragt wird wie denn das werte Befinden sei. Nach einem kleinen Mittagsschlaf inspizieren wir den hoteleigenen Swimmingpool. Interessanterweise scheinen wir die einzigen zu sein denen es nach ein wenig Sonne und Wasser verlangt. Daher werden wir auch gleich wieder von drei bis vier Angestellten umgarnt und stilvoller Hightea auf der Terasse verhätschelt. Irgendwie unangenehm. So langsam macht sich ein klein wenig Hunger bemerkbar und meiner Frau verlangt es nach einem stilvollen "High Tea". Also gut, ab auf "The Terrace (Stanleys)". Genau so muss es gewesen sein, als die britischen Kolonialherren hier noch zu Gange waren. Sehr gediegen! hinter der Hotelanlage Auf dem anschließenden Verdauungsspaziergang durch die Hotelanlage kommen wir mit einem Security Hansel ins Gespräch, der uns kurzerhand eine kleine Privat-Führung zum Sambesi (der Fluß, der die Victoria Fälle hinabstürzt) gibt. Ohne ihn hätten wir die Anlage sicher nicht verlassen. Abends essen wir dann in der sogenannten "Jungel Junction" unter freiem Himmel und Tanz- und Sangesdarbietungen während des Abendessens werden dabei mit mehreren Tanz- und Sangesdarbietungen verwöhnt. Vor dem zu Bett gehen laufen wir dann noch einmal kurz durch die Hotelanlage um auch die letzten Gänge zu inspizieren. Dabei fällt uns auf, dass aus dem Innenhof ein furchtbarer (permanenter) Geräuschpegel zu hören ist. Was kann das nur sein? Frösche (oder auch Kröten)! Die Viecher sitzen in den Abwasserrohren und machen einen Höllenlärm. Was für ein Konzert :-) Erschöpft von der nächtlichen Wildtierjagd schlummern wir dann unter unserem Moskitonetz dahin.

 
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