Reisejournal
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25.09 Letzter Tag in Zimbabwe

Buffet in der Jungle Junction. Heute haben wir das Frühstücksbuffet in der Jungle Junction mal richtig genossen. Wir haben so ausgiebig gefrühstückt, dass wir uns beeilen mussten unser Zimmer bis 10oo Uhr leer zu bekommen. Da wir auch heute keine Lust hatten uns in die unsichere Stadt zu begeben, haben wir unsere Koffer bei "Peter" abgegeben Jungle Junction. (wie er wohl in echt heißt?). Danach ab an den Pool. Komischerweise ist Steve heute nicht da. Aber es gibt wieder schöne Marimba Musik. Schon gestern wollten uns die Musiker eine CD andrehen, aber ich hatte kein Geld dabei. Heute habe ich das Portemonnaie dabei und erstehe für 5 US$ und 2000 Sambesi Dollar (runtergehandelt von 20 US$) eine CD. Sabrina am Pool Kurz nachdem ich die CD erstanden habe (war gleich nach dem zweiten oder dritten Lied), erscheint Wachpersonal und führt die Band ab! Au weia ...liegt das an meinem CD Kauf? Auf meine Frage bei einem Kellner, was denn mit der Band los sei, entgegnet dieser nur "Nichts, wieso?". Ich lasse nicht locker und frage weiter. Es dauert eine Weile bis er mich fragt, ob ich etwas von der Band gekauft habe. Jetzt wird es mir zu bunt und ich verlange, dass er mir den Hotelmanager bringt. Er verschwindet kurz und kommt nach ein paar Minuten zurück. Ich soll ihm folgen. Na ja, ein bisschen Bammel habe ich schon. Aber was soll's, ich bin deutscher Staatsbürger und die Botschaft wird mich schon hier rausholen (hoffentlich, bibber). Es dauert knapp 30 Minuten, bis wir den Manager aufgetan haben. Auch der fragt mich, ob ich etwas bei der Band gekauft habe. Was ihn das angeht, entgegne ich (hab ich das Izilwane Sabhuku - Marimba Music Zimbabwe wirklich gesagt?). Er erklärt mir, das die Band im Hotelgelände keine Geschäfte machen dürfe und die Band dies wüsste. Ich also gar nicht verlegen, erkläre ihm, dass ich die Band gebeten hätte mir eine CD zu besorgen (Wieso sage ich das eigentlich?). Er fragt nach dem Preis. Ich entgegne, warum das interessant sei? (Hut ab, war ich tough) Tatsächlich hat er den Musikern mein Geld, das ich eben für die CD bezahlt hatte, abgenommen und hält es mir vor die Nase. Ich entgegne, das dies schon der Betrag sein könne, ich mich aber nicht mehr erinnern würde und auf jeden Fall möchte, dass das Geld wieder an die Musiker geht. Es dauert eine Weile bis ich einen der Musiker vor dem Hotel treffen darf (jetzt in nicht mehr ganz so witzigen Klamotten) und ihm das Geld wieder gebe. Der Manager versichert mir noch, das die Band morgen wieder im Hotel auftreten dürfe und ich verabschiede mich. Meine Frau am Pool war inzwischen schon sichtlich nervös und dementsprechend auch schon angekleidet. Jetzt wurde es aber auch Zeit zum Flugplatz aufzubrechen. Abflug in Zimbabwe Das Einchecken ging reibungslos und der Flug startet sogar 15 Minuten früher. In Johannisburg angekommen erwartet uns die nächste Aufregung. Anders als vom Reisebüro angekündigt werden wir nicht am Flughafen erwartet. Nachdem wir knapp 30 Minuten vergeblich gewartet haben, willigen wir ein einem Afrikaner zu folgen (der uns schon dreimal angesprochen hat). Er führt uns in einen abgelegenen Teil des Flughafens (ob das clever war?) und zeigt uns einen Taxistand von dem aus regelmäßig Taxis in Richtung Balalaika Sandton aufbrechen. Allein in Jo-burg Von hier aus telefoniert meine Frau mehrmals mit Deutschland und das dusselige Reisebüro verspricht uns, dass das Hotel jetzt doch jemanden schickt. Nach weiteren 30 Minuten Wartezeit entschließen wir uns doch das Taxi zu nehmen. Bei mir scheint sich inzwischen eine kleine Erkältung breit zu machen. Im Hotel angekommen lassen wir uns deswegen das Essen aufs Zimmer bringen. Was mit dem Telefon, welches einen Wackler in der Sprechmuschel hat, kein leichtes Unterfangen ist. Das Zimmer ist schon etwas heruntergekommen, aber sauber. Das Hotel begrüßt uns in einem kleinen Brief und freut Jo-burg bei Nacht sich, dass wir unseren Honeymoon bei ihnen verbringen. Na suuuper und als Dank dafür haben sie uns eine Wand vors Fenster gestellt und die Klimaanlage brummt so laut, dass man die ganze Nacht kein Auge schließen kann. Eins ist sicher: in ein Hotel der Protea Kette (Balalaika Protea Hotel) checken wir so schnell nicht mehr ein und das Reisebüro Albrecht hat gleich am dritten Tag schon nicht gut reagiert.

 
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