Reisejournal
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11.10 Wale in Hermanus

Da wir Wale sehen wollen, heißt es wieder früh aus dem Bett. Noch vor dem Frühstück geht’s an Meer (2 Min. Fußweg) und wir versuchen Wale zu sehen. Außer uns sitzen noch ein paar andere Touris am Steilufer, in freudiger Erwartung, aber … wir sehen nix.
Ohrenschmerzen am frühen Morgen Stattdessen schmerzen mir die Ohren ob des wahnsinnig starken Windes und wir entschließen uns erst mal zum Frühstück zu gehen. Das Frühstück ist etwas seltsam, da man Kaffee/Tee und O-Saft gebracht bekommt aber Eier/Bacon und Tost ordern muss - das aber nach einem strengen Regiment der Hausherrin. Da alle Pensionsgäste gleichzeitig beim Auf der Mauer, auf der Lauer sitzt ... der Walewatcher Frühstück erschienen sind, sind unsere beiden B&B Hosts etwas überfordert. :-) Wir nehmen es mit Humor und machen uns nach dem Frühstück Richtung Downtown auf. Erst noch zur Post und dann über den Handwerkermarkt. Hier erstehen wir einen Gürtel und erhalten dabei die wichtige Info, dass ganz viele Wale da wären! Des Weiteren erfahren wir, dass - sollten wir einen Wal springen sehen - wir ihn auf jeden Fall weiter beobachten müssen, da die Wale hier normalerweise immer fünf mal hintereinander springen! Echt? Bepackt mit Gürtel, zwei Büchern und dieser Info machen wir uns auf ans Meer. Wir setzen uns erwartungsvoll auf eine Steinmauer und schauen … und schauen …und … nix … und … dann plötzlich, zwar ziemlich weit weg, aber wir sehen was prusten! Die Begeisterung wächst. Um uns herum werden es auch ziemlich schnell sehr viel mehr Leute und so schaut eine große Menschenmenge auf die in große Entfernung prustenden Wale. Da in einiger Entfernung drei Wale Kopfstand machen und ihre Schwanzflossen in die Höhe strecken, entscheiden wir uns noch etwas weiter in ihre Richtung zu gehen. Wir erreichen eine wunderbare,
Roleover seitwärts Roelover rückwärts Jump Dösen Kopfstand
ziemlich windgeschützte, Bank, auf der wir die nächsten vier Stunden sitzen bleiben. Wir sehen Wale direkt vor uns, zum greifen nah! Wale beim Kopfstand, beim Prusten, beim Rollover und beim Springen. Wahnsinn!! Dank unserer Ausdauer bekommen wir alles geboten. Sorry about the inconvienience Als sämtliche Akkus leer und alle Speicherchips voll sind, brechen wir ab und fahren kurz zum Hotel, um uns und die Kameras aufzuladen. Dort angekommen erfahren wir, dass sie uns in ein anderes Zimmer umgezogen haben. Ich scheine das irgendwie anzuziehen in letzter Zeit. Immerhin ist das Zimmer besser (nicht mehr so feucht) und wir haben eine Flaschen Wein als Entschuldigung bekommen. Nach kurzer Pause machen wir uns dann nochmal in Richtung Wale auf und beobachten diese diesmal von einem anderen Platz nochmal gut anderthalb Stunden. Dann wieder Downtown und etwas verfrüht ins Bistro gesetzt, damit wir nicht wieder keinen Platz mehr bekommen. Exzellent französisch/afrikanisch gegessen und somit eine mehr als erfolgreichen Wal-Tag gehabt.

 
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